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Bonjour, je suis perdue.

Ich zerschelle an der Pyramide aus Glas.
Wie ich jetzt weiss, ist Paris zu romantisch um alleine zu sein. Und alleine, ja das war ich. Nicht dass ich es h?tte ?ndern k?nnen. Nur dich h?tte ich bei mir gewollt.
Die Scherben graben sich ins Fleisch.
Und nur weil der vegetarische Croque Monsieur aus zwei Scheiben K?se und Tomaten besteht, heisst das nicht, dass er mit dir nicht gut gewesen w?re.
Die Tauben zerren das Fleisch von meinem Herzen.
Ich liebe Paris, aber an dich kommt es nicht heran.
Ich verende. Splitternd. T?send.

(Ich bin zur?ck.)

Oh, was tu' ich. Geraucht hab' ich, wie eine Verr?ckte.
Nerv?s war ich. Und gedacht hab' ich. An dich.
15.10.05 21:37


Tu as perdu ton sourire! rief mir der Junge auf der Strasse hinterher.
Vielleicht bin ich es auch nur leid immer ein aufgeklebtes L?cheln herumzutragen.
Vielleicht habe ich auch nur gerade an ihn gedacht.
Tu es timide.
Ich kann's nicht mehr h?ren.
Noch nie haben so viele Leute in so kurzer Zeit versucht mich zu analysieren, mich einzuordnen und in mich hineinzusehen.
Und da darf ich nur sch?chtern hinzuf?gen, dass nicht ein einziger meiner engsten Freunde meine Gedankenwelt kennt.
Und meistens bin ich damit zufrieden, weil ich die Stille mag, die sich in meinem Kopf ausbreitet, wenn ich alleine bin.
(Der alte Mann vor dem Louvre, der zu mir kam, meinen Abfall wegr?umte und sagte, die Welt sei zu sch?n um so traurig zu schauen. Nur dieser Mann hat mich richtig gesehen. Er sagt mir, die Welt sei sch?n, und abends schl?ft er vielleicht auf einem St?ck Pappe in der Metro. Aber die Welt ist sch?n, und f?r das h?tte ich ihn am liebsten umarmt.)

Gestern hat er gesagt, ich wisse nicht, wie es sei, nichts zu f?hlen. Die Leere zu sp?ren im Leben.
Ich hab ihm nicht gesagt, dass ich dieses Gef?hl sehr wohl kenne. Dass dieses Gef?hl bei mir Stammgast ist. Auch er sieht mich nicht.
Und doch habe ich mir noch nie so sehr gew?nscht bei ihm zu sein. Ich kann es nicht ertragen, wenn er so ist. So wie ich. Und ich will ihm helfen, doch ich kann nicht.
17.10.05 13:07


Ich halt's nicht aus. Ich ertrage es nicht.
Er l?sst mich stolpern, dreht sich um und geht weg. In der n?chsten Minute kommt er daher gerannt, hilft mir auf und umarmt mich.
Wie soll das gehen?

baby you're no good
18.10.05 22:00


Blue light falls
Upon your perfect skin
Falls and you draw back again
Falls and this is how I fell
And I cannot forget
And I cannot forget

Come on home
19.10.05 18:11


Ich kann ihn so nicht leiden. Es macht mich fertig.
Er spricht nicht. Wieso nicht?
Wiedermal weiss ich weder aus, noch ein.
Die Tr?ume geben mir den Rest.
Trouble with dreams is you can't pretend
Something with no beginning has no end

Ich frage mich, was in mir vorgeht.
Wie kann ich ihn vermissen? Ich habe keine Ahnung wie es w?re.
Ich klammere mich wiedermal an ein Datum, an einen Punkt. Noch siebenunddreissigmal alleine einschlafen. (Nicht, dass es danach aufh?ren w?rde.) Aber vielleicht ist es genau das, was ich brauche. Ein St?ck Hoffnung, etwas auf das ich mich freuen kann.
Und dann wieder, und wieder, immer so weiter. Ich werde mich zu Tode freuen, querfeldein.

We're so bloody strong.
Wenn es doch so w?re. Ich w?rde ihn nie wieder loslassen.
(H?r auf zu klammern, dummes Kind.)

Wirre Worte. Auch in meinem Kopf.
Wie offensichtlich es f?r ihn w?re, w?rde er auf das hier stossen. Vielleicht ist dies ja das Risiko, das ich brauche?
19.10.05 22:31


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