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Hinter all diesen Fenstern sitzen Menschen
Du hast es immer geahnt,
dass sie es wert sind zu bleiben
Du bist den ganzen Weg gerannt.

(Es geht ihr nicht wirklich gut. Da drinnen geht gerade was kaputt. Und es ist nicht sch?n.)
2.7.05 11:37


Ein Herz, das schl?gt...
Wenn sie innerlich genau hinh?rt, kann sie ihr Herz fl?stern h?ren: Es tut weh, weh, f?rchterlich weh...
Doch sind ihre Gef?hle wirklich dort, eine Handbreite neben dem mit wassergef?llten Tropfen aus Glas, indem eine kleine Muschel schwimmt? Es f?hlt sich verkrampft und traurig an. Denkt sie sich das alles nicht einfach nur in ihrem Kopf aus? In my head, it's only in my head
Und wenn ja, wieso kann sie es nicht einfach weglassen?
3.7.05 21:00


Als sie gestern sp?t abends (und fr?her als gewohnt) zu Bett ging, stellte sie den kleinen silbrig-blauen Apparat auf stumm.
Doch in einem Anflug aus Unsicherheit und Hoffnung machte sie es r?ckg?ngig, um die winzig kleine M?glichkeit, von ihm aus dem Schlaf gerissen zu werden, nicht zu verpassen.

Wie dumm. Wie dumm und naiv das Ganze.
6.7.05 12:12


London, Liverpoolstation Oktober Nullvier



Dort stand sie, staunte ?ber die ?berf?llte Halle und sagte mit leicht ironischem Unterton: "Welch perfekter Ort f?r einen Anschlag..."

Und ein paar Meter weiter stand ein Mann mit fremdl?ndischem Aussehen, begaffte die Menschen, und stellte sich vor wie er all diese Zivilisten auf brutalste Weise aus dem Leben reissen k?nnte.

R. ist nicht betroffen. Von I. hat sie noch nichts geh?rt. Doch wahrscheinlich ist sie in Ordnung, es hiess doch, keine Schweizer seien betroffen.

Sie f?hlt sich schwach.
8.7.05 13:05


In der Stille der sonst von Karussell Musik erf?llten Luft kann man h?ren wie der Wind durch die B?ume streicht. Das Karussell selbst ist dunkel, und die bunten Pferdchen blicken mit ihren holzigen Augen traurig dem Himmel entgegen.
An der roten T?re des kleinen H?uschens h?ngt eine handgeschriebene Notiz.
Wegen Krankheit ausser Betrieb.
Das alte rostige Fahrrad das an die Wand gelehnt dasteht, l?sst aber vermuten, dass doch jemand da ist.
Und richtig: Am Tisch, im Inneren des H?uschens, sitzt sie und schiebt kleine Papierschnipsel von links nach rechts und wieder zur?ck. Auf dem Zettel stand Paris. Und zerrissen hat sie ihn wegen der Sehnsucht. Diese sitzt dort, neben all' dem anderen Ger?mpel, in einer Ecke ihres Herzens und erinnert brennend an ihre Anwesenheit. Und Sehnsucht ist doch auch eine Art Krankheit. Ihre Krankheit.
Sie steht auf, blickt zum Fenster hinaus. Der Himmel ist wolkenfrei. Sie muss noch einkaufen. Baguette. Nur um der Sehnsucht ein klein wenig nachzugeben. Sie schliesst die T?re hinter sich, steigt auf's Fahrrad und f?hrt zum grossen Tor des Parks hinaus.
11.7.05 19:37


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